Hoffnung auf CCS könnte Klimaschutz verzögern
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Kritik an der Technologieoffenheit
In ihrem Artikel für den Tagesspiegel Background warnen die CDRterra-Forscher Dr. Tobias Haas und Dr. Stefan Schäfer vom RIFS vor einer übermäßigen Fokussierung auf „Carbon Capture and Storage“ (CCS) im Klimaschutz.
Obwohl CCS in vielen Klimamodellen eine zentrale Rolle spielt, ist die praktische Umsetzung auf einer solchen Skala fraglich. Der Großteil der heutigen CCS-Kapazitäten dient der Ölförderung statt dem Klimaschutz. Zudem wurden 70 % der geplanten CCS-Projekte nie realisiert.
Investitionen in die falsche Richtung?
Der Ausbau von CCS-Infrastruktur könnte dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien, Speichertechnologien und Wasserstoff behindern. Die Autoren betonen, dass klare politische Entscheidungen notwendig sind, um Netto-null-Emissionen zu erreichen, anstatt auf zukünftige Technologien zu hoffen.
Die Forscher fordern eine kritische Überprüfung der Rolle von CCS im Klimaschutz und plädieren für eine Fokussierung auf bewährte Maßnahmen zur Emissionsreduktion.
Für weitere Informationen lesen Sie den vollständigen Artikel, welcher ursprünglich am 24.03.2025 im Tagesspiegel Background erschien.